
Lübbecke
Zigarrenarbeiter-Denkmal Gehlenbeck
Als die Landwirtschaft nicht mehr ausreichte, um den Lebensunterhalt zu verdienen, begann man in Gehlenbeck Zigarren zu rollen. Darin erinnert das heutige Denkmal am schönen Dorfplatz.


Als die Landwirtschaft nicht mehr ausreichte, um den Lebensunterhalt zu verdienen, begann man in Gehlenbeck Zigarren zu rollen. Darin erinnert das heutige Denkmal am schönen Dorfplatz.

In Gehlenbeck konnten viele Kleinbauern und Heuerlinge nicht allein von der Landwirtschaft leben, in Heimarbeit wurden ab 1860 Zigarren gerollt. Bis zu neun Fabriken boten den Familien neben der Landwirtschaft Brot und Arbeit. Viele Gehlenbecker hatten mindestens eine Ziege im Stall, sie war die „Kuh des kleinen Mannes“. Der „dicke Stein“ hat nachweislich schon vor 1900 an dieser Stelle gelegen und war jahrzehntelang Treffpunkt der Gehlenbecker Jugend und Mittelpunkt des Dorfes.
Tipp: Kultur und Brauchtum vergangener Zeiten werden in einem restaurierten 200 Jahre alten Fachwerkhaus, dem "Gehrmker Hius" , dokumentiert. Es liegt nur ein paar Häuser weiter Richtung Osten, an der B 65. Ebenfalls in der Nähe befindet sich die gotische St.-Nikolaus-Kirche, sie entstand gegen Ende des 15. Jahrhunderts.




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Lindenstraße 39
32312 Lübbecke